Samstag, 25. Februar 2017

Life is short - enjoy your coffee




Kaffee - einfach nur eines der vielen Konsumgüter, die wir tagtäglich ohne grosse Beachtung zu uns nehmen? Oder steckt hinter dem schwarzen Getränk doch mehr für die heutige Jugend?
Exemplarisch möchte ich euch im Folgenden einen kleinen Einblick in meinen eigenen „Kaffee-Alltag“ bieten - ich heisst dabei Jana, 21 Jahre alt, die als Norddeutsche nach Luzern kam, um hier an der Universität zu studieren und nun den wohl besten Wochenendjob der Welt hat!

Konfrontiert mit der Frage, was genau Kaffee für mich bedeute, gerate ich ins Schwanken. Meine Gedanken schwirren um eine Vielzahl an Situationen, die ich damit verbinde.
„Kaffee mit Milch oder Zucker?“ - „Nein, danke, nur schwarz.“. Definitiv ein Dialog, der wohl nicht nur mir in den Sinn kommen dürfte. Damit beginnt nicht all zu selten das Kaffeeerlebnis, sei es in einem Café oder bei Bekannten, die die eigenen Trinkgewohnheiten nicht ohne Nachfrage zu bestimmen vermögen.



Aber was ist es abgesehen davon? Geniesst das Alltagsgetränk eigentlich noch eine angemessene Bedeutung?

Ich merke, dass ich mir selbst häufig zu wenig Zeit dafür nehme. Für ein eigenständig zubereitetes Mahl setze ich mich hin, plane es regelrecht ein, dass die Mahlzeit gemütlich eingenommen werden kann. Aber für das Kaffeetrinken? Selten, doch eher „kurz zwischendurch“. Die letzte Univorlesung ist geschafft, bevor es zur Arbeit oder zum Sport geht, trinke ich noch schnell eine Tasse. Abends treffen wir uns noch mit Kollegen, da suche ich die Kaffeemaschine kurz vor dem Verlassen des Hauses noch auf. Alles Situationen, in denen ich mich oft nicht mal hinsetze, um den Kaffee zu mir zu nehmen.

Andererseits verkörpert Kaffee für mich ein absolutes Gesellschaftsgetränk: sei es morgens am Frühstückstisch mit meinen WG-Mitbewohnern, eine Verabredung am Nachmittag, bei der ich nur zu gern ein Café aufsuche, traditionelle Geburtstagskaffees mit der Familie oder Spontanbesuche bei Kollegen, wo die Frage „Darf ich dir vielleicht einen Kaffee anbieten?“ quasi direkt nach „Hey, lange nicht gesehen - komm‘ doch rein!“ folgt.

Unzählige Stunden habe ich bereits damit verbracht, einen Kaffee in Begleitung guter Freunde zu trinken - was häufig auch nicht nur bei einem blieb, man könnte meinen, die Gesellschaft erhöhe den eigenen Kaffeekonsum. In meinem Falle zieht die Ausrede nicht, ich liebe es beispielsweise genauso sehr, das Heissgetränk in kompletter Ruhe allein zu mir zu nehmen. Am Wochenende gibt es für mich nichts Schöneres, als die Zeit zu haben, zunächst lediglich einen Gang zu Kaffeemaschine zu tätigen, den Kaffee zu geniessen und erst zwei Stunden später das Frühstück zuzubereiten. Und auch wenn ich weiss, dass das Getränk keinerlei realen Einfluss auf meinen Gemütszustand haben dürfte -  ich habe dennoch das Gefühl, dass ich dem Tag doch deutlich optimistischer begegne, nachdem ich vorher das Kaffeeerlebnis erfahren durfte!

Aus diesem Grunde ist es für ein riesiger Glücksfall gewesen, dass ich die Kaffa-Werkstatt als Aushilfe unterstützen darf; denn wie könnte das Kaffeeerlebnis echter sein als mit erlesenem, ökologischen Wildkaffee aus Äthiopien, der auch noch handeigen hier vor Ort liebevoll geröstet wird? Da steht es ausser Frage, dass es sich definitiv lohnt, sich bewusst eine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen - eine Auszeit, die einfacher nicht sein könnte und doch eine so grosse Bedeutung aufweist! 



1 Kommentar:

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